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Intensive Diskussion über Outlet in Remscheid-Lennep
© Graf Architektur GmbH
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Intensive Diskussion über Outlet in Remscheid-Lennep

Am Abend ist im Schulzentrum Hackenberg intensiv über das geplante Outlet in Lennep diskutiert worden. Investor Philipp Dommermuth hat gemeinsam mit seinem Architekten und beteiligten Gutachtern den aktuellen Planungsstand für das 150-Millionen-Euro-Projekt vorgestellt.

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Verkehrssituation und Parkplätze in Lennep

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Die Verkehrssituation in Lennep bleibt einer der meistdiskutierten Punkte rund um das geplante Outlet-Center. Um den erwarteten Besucherstrom zu bewältigen, sind insgesamt 2.300 Parkplätze in einer Tiefgarage sowie auf dem Kirmesplatz vorgesehen. Nach aktuellen Berechnungen der Verkehrsgutachter soll diese Kapazität für das Großprojekt ausreichen. Dennoch gibt es noch keine abschließenden Details, wie genau die umliegenden Straßen entlastet werden sollen. Insgesamt wurden 22 verschiedene Knotenpunkte in und um Lennep untersucht, die durch gezielte Maßnahmen optimiert werden müssen. Das Verkehrsgutachten soll in den kommenden Monaten folgen.

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Ökologie und Architektur am Standort Lennep

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Für den Bau des Centers müssen etwa 120 der aktuell 300 vorhandenen Bäume im Bereich des Stadions, der Wupperstraße und des Stadions weichen. Ein Naturschutzgutachter erklärte, dass dieser Verlust durch eine großflächige Dachbegrünung ausgeglichen werden soll. Auf rund 40.000 Quadratmetern ist eine Bepflanzung des Center-Dachs geplant, ergänzt durch weitere Ersatzpflanzungen. Architekt Gerd Graf verwies mit Blick auf die Anwohner darauf, dass das Center in den aktuellen Plänen weiter von der Straße Am Stadion und damit von angrenzenden Häusern wegrücke. Kritiker des Outlets bleiben dennoch skeptisch. Sie fürchten eine Überlastung Lenneps durch das Großprojekt.

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Zwischenstände und Chancen

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Präsentiert wurden am Abend weitgehend Zwischenstände der Planungen. Noch keines der Gutachten ist fertig. Manches muss jetzt noch angepasst werden, nachdem auch ein Teil der Wupperstraße in die Outlet-Fläche einbezogen wird.

Oberbürgermeister Sven Wolf betonte noch einmal die Chancen, die aus Sicht der Stadt mit dem Outlet verbunden seien. Remscheid brauche Impulse für neue Investitionen. Genau das werde durch das Outlet-Center erreicht. Investor Philipp Dommermuth verwies darauf, dass man inzwischen auch schon Anfragen von Interessenten hätte, die sich im Umfeld des Centers ansiedeln würden, wenn es denn kommt. Dabei ginge es um Themen wie ein Hotel oder ein Medizinisches Versorgungszentrum. Erstmal will Dommermuth jetzt aber die Gutachten und Bauanträge auf den Weg bringen. Bis Sommer 2027 hofft man, damit fertig zu sein, um dann im besten Fall in rund einem Jahr mit dem Bau starten zu können. (tk)

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