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Ittertal: Polizei ermittelt wegen "lost place" Video auf YouTube
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Ittertal: Polizei ermittelt wegen "lost place" Video auf YouTube

Die Polizei ermittelt wegen einem YouTube-Video aus dem Solinger Freizeitpark Ittertal. Unbekannte sind in den Park eingebrochen um dort ein "lost places" Video zu drehen. Das ist Hausfriedensbruch, sagt die Polizei. "lost places", also grob übersetzt "vergessene Orte", ist eine beliebte Videokategorie auf YouTube. Menschen erkunden verlassene Fabrikgelände oder eben vergessene Touristenattraktionen. Drei junge Männer und zwei junge Frauen haben so ein Video jetzt mitten am Tag im Freizeitpark Ittertal gedreht. 30 Minuten ist es lang. Die jungen Leute erklären wie sie in den Park eingebrochen sind und filmen sich dann beim Erkunden der Attraktionen. Alle Personen sind unverpixelt zu sehen. Das könnte ihnen jetzt zum Verhängnis werden. Die Polizei ermittelt wegen Hausfriedensbruch.

Solche Videos gibt es viele auf YouTube, zum Beispiel auch vom alten Rasspe-Gelände in Solingen. Die Polizei warnt ausdrücklich vor dem "lost places" Trend. Wer auf ein geschlossenes Gelände geht, begeht Hausfriedensbruch. Wird auch etwas als "Souvenir" mitgenommen, ist es als Einbruch zu werten. Die Polizei geht davon aus, dass die Personen aus dem Ittertal leicht zu ermitteln sein sollten. Einer hat ein auffälliges Tattoo, außerdem nennen sich die Leute im Video beim Vornamen und haben auch noch einige persönliche Daten auf YouTube hinterlassen.

Streng genommen ist der Freizeitpark Ittertal kein typischer "lost place". Das sind eigentlich Orte, die seit Jahren verlassen sind. Der Freizeitpark hat zwar aktuell, aber eben auch erst seit kurzem, geschlossen, er soll mittelfrisrig verkauft und anders genutzt werden.

Radio RSG hat sich entschlossen den Namen des YouTubers nicht zu nennen, weil wir keine Werbung für sein Video machen wollen.

Veröffentlicht: Freitag, 05.07.2019 06:27

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