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Jäger sind auf Ausbreitung der Schweinepest vorbereitet
© NABU / Christoph Bosch
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Jäger sind auf Ausbreitung der Schweinepest vorbereitet

Im RSG-Land wächst die Sorge vor einer Ausbreitung der afrikanischen Schweinepest. Unsere Kreisjägerschaften sagen: Wir gehen davon aus, dass sie kommt. Allerdings gibt es keinen Grund zur Panik. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die ASP zu uns kommt, kann man nicht sagen. Unsere Jäger sind aber auf den Ausbruch vorbereitet. Die Jagd auf Wildschweine wurde schon verstärkt und Hygienemaßnahmen für Schweinehalter verschärft. Für Menschen ist die Schweinepest ungefährlich. Selbst der Verzehr von infiziertem Fleisch hat keine Auswirkung. Sollte die ASP in unserer Region ausbrechen, wären aber Halter von Schweinen und auch Mini Pigs betroffen. Sie müssten ihre Tiere von Wildschweinen fernhalten und unbekanntes Futter vermeiden. Außerdem müssten wir mit Sperrgebieten rechnen. Die ASP verbreite sich größtenteils nicht über Schweine, sondern durch Menschen: Ein LKW-Fahrer kauft sich ein Wurstbrot mit infiziertem Fleisch und nimmt es über die Grenze mit nach Deutschland. Für ihn ist weder das Fleisch noch der Virus gefährlich. Wirft er die Wurst aber am Straßenrand weg und ein Wildschwein findet sie, so ist es infiziert. Auf diese Weise kann das Virus über 100te Kilometer transportiert werden, sagen die Kreisjägerschaften im RSG-Land. Das könne man aber verhindern indem man Wurstwaren aus dem Ausland sicher entsorgt. Sollte sich die Schweinepest im RSG-Land ausbreiten, sind die Jäger aber vorbereitet, sagen sie.

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