
Jürgen Hardt gegen Subventionierung der Spritpreise
Die Spritpreise sind viel zu hoch - doch eine Subventionierung wäre der falsche Weg. So sieht es der CDU-Bundestagsabgeordnete für Remscheid, Solingen und Wuppertal, Jürgen Hardt.
Veröffentlicht: Freitag, 27.03.2026 17:07
Gerade in Regionen mit hohem Pendleranteil und ich ländlichen Raum litten viele unter den hohen Preisen, so Hardt. An den Preisen sind seiner Meinung nach vor allem die Mineralölkonzerne durch übermäßiges Absahnen schuld. Steuerentlastungen würden allerdings vor allem in die Gewinne der Konzerne fließen, so Hardt weiter. Deshalb ist er aktuell gegen eine Subvention des Spritpreises. Hardt befürwortet die jetzt im Bundestag beschlossenen kartellrechtlichen Maßnahmen. Sollten diese nicht ausreichen, müsse es außerdem weitere Dämpfungsmaßnahmen geben - mit seiner Stimme. Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Solingen sieht die beschlossenen Maßnahmen eher kritisch. Dazu gehört etwa, dass Tankstellen nur einmal am Tag ihre Preise erhöhen dürfen. Besonders betroffen von den hohe Spritpreisen seien Handwerksbetriebe, Bauunternehmen und Speditionen, deren Geschäftsmodelle stark von Mobilität und Transport abhingen. Diese gingen zur Tankstelle, wenn der Tank leer ist und nicht zu bestimmten Zeiten. Deshalb ist man skeptisch, dass das im Bundestag beschlossene Maßnahmenpaket etwas bringen wird. (ns)