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Jugendkriminalität im RSG-Land
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Jugendkriminalität im RSG-Land

Das Städtedreieck hat kein auffälliges Problem mit Jugendkriminalität. Es gibt gute Präventionsarbeit im Bereich der Jugendkriminalität. Das finden Polizei und Staatsanwaltschaft. So nehmen unsere drei Städte, Remscheid, Solingen und Wuppertal zum Beispiel am Landesprogramm „Kurve kriegen“ teil. Dabei besuchen Sonderpädagogen der Diakonie in Aprath auffällige Jugendliche Zuhause.  

Veröffentlicht: Dienstag, 03.09.2019 04:50

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Jugendkriminalität beginne es mit Schwarzfahren oder Taschendiebstählen. Für viele gehe es dann weiter mit Raubüberfällen und Körperverletzungen. Dabei spielt die Herkunft keine Rolle. Jugendliche, die mit Bus und Bahn schwarzfahren, in Geschäften stehlen oder anderen auf der Straße das Handy stehlen, gebe es in allen sozialen Schichten. Das bestätigt Kriminaloberkommissar Ralf Weidner im RSG-Interview.


Im Jahr 2018 wurden gut 4.000 Tatverdächtige ermittelt, die jünger waren als 21. Gut 800 davon waren jünger als 14. Verglichen mit anderen Städten sei das allerdings wenig, so Oberstaatsanwalt Wolf-Tillmann Baumert. Baumert glaubt, dass vor allem besonders krasse Fälle wie der der "Gucci Gang" dafür sorgen, dass die Leute sich immer unsicherer fühlen. Tatsächlich ist die Jugendkriminalität in unserer Stadt in den vergangenen zehn Jahren aber gesunken.

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