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Karnevalssession 2020/21 ohne Umzüge, Sitzungen und Partys
Rosenmontagszug Lennep 2020
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Karnevalssession 2020/21 ohne Umzüge, Sitzungen und Partys

Beim Karnevalsgipfel heute Nachmittag in der Düsseldorfer Staatskanzlei wurden die Rosenmontagszüge und Veranstaltungen für die kommende Session offiziell abgesagt.

Veröffentlicht: Freitag, 18.09.2020 16:57

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Richtig, finden sowohl die Lenneper Karnevalsgesellschaft in Remscheid als auch das Festausschuss Solinger Karneval (FSK). Denn so bleiben die Vereine nicht auf den Kosten eventuell bereits gebuchter Künstler sitzen. Mit der offiziellen Absage gäbe es nun Planungssicherheit, ähnlich wie bei der Stornierung von Reisen in Risikogebiete, sagt Gunter Brockmann von der Lenneper Karnevalsgesellschaft. Sein Verein werde zumindest am 11.11. in geschlossener Runde im kleinen Rahmen feiern, natürlich unter den geltenden Corona-Sicherheitsregeln. Axel Hawranke vom FSK sagt, es wäre auch nicht gegangen, wenn manche Städte die Rosenmontagszüge abgesagt hatten und andere nicht. Dann wären auf den stattfindenden Zügen zu viele Menschen gewesen.

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Was geht - was geht nicht

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Darauf haben sich Vertreter des rheinischen Karnevals und die Landesregierung heute verständigt:

Karnevalsbälle, Partyformate und gesellige Karnevalssitzungen ohne Beachtung des Abstandgebotes können nicht stattfinden. Kleinere karnevalistische Kulturveranstaltungen, wie etwa Konzerte oder auch Bühnenprogramme, die den allgemein geltenden Vorgaben der Coronaschutzverordnung entsprechen und über entsprechende Hygienekonzepte verfügen sind aber möglich. Dazu zählen auch Besuchstermine der Tollitäten bei Veranstaltungen oder Einrichtungen.

Karnevalsumzüge, die in ihrer üblichen Form mit Straßenfesten gleichzusetzen wären, werden nicht möglich sein. Andere Veranstaltungen unter freiem Himmel müssen für die Einhaltung der Vorgaben der Coronaschutzverordnung konzipiert sein.

Die Landesregierung empfiehlt bereits jetzt, dass die lokalen Ordnungsämter für den 11.11.2020 ein Alkoholverbot sowie gegebenenfalls ein Verweilverbot an neuralgischen Stellen im öffentlichen Raum aussprechen.

Karnevalsvereinen die durch die Corona-Pandemie in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind, sollen durch eine Verlänergung der Förderprogramme des Landes unterstützt werden.

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