
Katzenschutzverordnung hilft in Remscheid gegen Tierleid
Seit rund drei Jahren gilt in Remscheid die Katzenschutzverordnung. Jetzt hat die Stadt Remscheid eine Anfrage der CDU beantwortet, wie gut die Verordnung seitdem geholfen hat, die Population und das Leid von wild lebenden Katzen zu verringern.
Veröffentlicht: Dienstag, 23.08.2022 14:58
Die Katzenschutzverordnung sieht vor, dass Katzen, die von ihren Besitzern raus gelassen werden, gechipt, registriert und vor allem kastriert sein müssen. Damit soll verhindert werden, dass Katzen in Remscheid sich unkontrolliert fortpflanzen - sie sind gerade für Wildvögel eine massive Bedrohung. Seit Eintreten der Katzenschutzverordnung sind pro Jahr rund 120 Katzen gefunden worden - gemeldet hatten sich aber jeweils nur zwischen 5 und 15 Besitzer, weil ihre Katzen gechipt und kastriert und auf die Besitzer registriert waren. Dennoch heißt es laut der Stadt von Remscheider Katzenschützern, dass die Situation sich etwas verbessert habe - vor allem weil Tierheime und Helfer mit der Katzenschutzverordnung nun rechtlich in der Lage sind, registrierte, aber nicht kastrierte Katzen und Kater kastrieren zu lassen und die Kosten dann den Besitzern in Rechnung zu stellen.