
"Kein Straftäter soll unentdeckt bleiben"
Mit einem großen Aufgebot an uniformierten und Zivilbeamten hat die Polizei im Bergischen Städtedreickeck gestern Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Verkehrssünder kassierten Bußgelder, aber es gab auch mehrere Festnahmen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.11.2019 15:24
Die vorläufige Bilanz der Schwerpunktkontrollen, die Teil einer landesweiten Aktion waren, ist aus Sicht der Polizei zufriedenstellend: Rund 230 Autos wurden kontrolliert. In knapp jedem vierten Fall kassierten die Fahrer ein Verwarngeld wegen festgestellter Ordnungswidrigkeiten. Zudem stieß man bei den Kontrollen auf vier Personen, gegen die ein Haftbefehl vorlag.
Parallel haben die Beamten im Laufe des Tages rund 90 Personen näher überprüft, die durch kleinere Straftaten aufgefallen oder dem kriminellen Milieu zuzurechnen sind. Hier gab es laut Polizei drei Festnahmen, eine sichergestellte Schusswaffe und mehrere Anzeigen. Unter anderem gegen einen Jugendlichen in Solingen, der Widerstand leistete, als er mit Drogen erwischt wurde. Ebenfalls in Solingen überprüften die Beamten einen Mann, der einem Ladendiebstahl erwischt worden war. Bei Kontrolle seines Autos fand man dann allerdings auch Einbruchswerkzeug.
"Mit solchen Schwerpunktaktionen und Nadelstichen sorgen wir für ein sicheres Bergisches Städtedreieck", so der zuständige Kriminaldirektor Robert Gereci. "Kein Straftäter darf das Gefühl haben, unentdeckt zu bleiben".