
Klinikum hält an Verbundplänen fest
Nach den erneut miserablem Bilanzzahlen aus dem Solinger Klinikum hofft man jetzt weiter auf die Kooperation mit dem Krankenhaus in Leverkusen. Da waren die Gespräche zuletzt auf Eis gelegt, in Leverkusen war man der Meinung, die Solinger seien noch nicht perfekt für eine Zusammenarbeit aufgestellt.
Die Geschäftsführer gehen davon aus, dass man nach der Sommerpause die Gespräche wieder aufnehmen könne. Und darauf setze man große Hoffnungen, denn eine Kooperation würde ein erhebliches Einsparpotenzial ergeben. Wie berichtet, muss das Klinikum erneut hohe rote Zahlen bekanntgeben. Das Minus beläuft sich auch im Jahr 2018 auf 3,3 Millionen Euro, deutlich mehr als ursprünglich erwartet. Auch der Umsatz belief sich auf 6,5 Millionen Euro weniger als geplant. Hauptsächlich dafür verantwortlich: die Operationen und Behandlungen der Menschen bringen einfach deutlich weniger ein als bei anderen Krankenhäusern. Deshalb wolle man jetzt mehr dafür werben, als Fachkrankenhaus wahrgenommen zu werden, in das niedergelassene Ärzte ihre Patienten überweisen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.07.2019 04:21