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Konsequenzen aus Hochwasser gefordert
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Konsequenzen aus Hochwasser gefordert

Nach der Flutkatastrophe im RSG-Land werden nun auch politische Forderungen laut. Der Remscheider SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf sagt, dass die Warnsysteme in der Region dringend verbessert werden müssen. Viele Anwohner in Remscheid und Radevormwald seien von der Flut überrascht worden. Wolf findet, dass Systeme aus den USA und Japan Vorbilder sein können. Sven Wolf spricht sich für ein Cell-Broadcast-System aus. Dabei wird eine Warnung zentral an eine Funk-Station geschickt. Und die leitet die Warnung dann an alle Handys weiter, die sich gerade in einem bestimmten Radius an der Station befinden. Japan, die USA und auch die Niederlande hätten damit gute Erfahrungen gemacht. Außerdem spricht auch er sich für einen Ausbau von Sirenen und Lautsprecherdurchsagen aus. Den CDU-Bundestagsabgeordneten für das RSG-Land, Jürgen Hardt, beschäftigt vor allem das Thema Wiederaufbau. Er sagt Bund und Länder seien auf einem guten Weg ein entsprechendes Programm aufzustellen.

 

Statement Sven Wolf:

"Viele Menschen – insbesondere die älteren Menschen - nutzten bisher noch keine Warn-Apps wie NINA oder KATWARN. Deshalb ist es dringend erforderlich, dass analoge Warnmöglichkeiten über Sirenen oder Lautsprecherdurchsagen besser ausgebaut und in die Schutzmaßnahmen für den Katastrophenfall einbezogen werden. Wir haben auf Landesebene auch die zügige Einführung eines Cell-Broadcast-Systems gefordert."

 

Statement Jürgen Hardt:

"Ich erwarte, dass sich Bund und Länder in den nächsten Wochen darauf verständigen, wie ein Aufbauhilfefonds finanziell und rechtlich ausgestattet sein soll. Erforderlich ist wiederum eine erhebliche Milliardensumme und klare Regeln, wer unter welchen Bedingungen Geld erhält. Die Erfahrungen mit der Hochwasserhilfe 2013 waren insgesamt positiv und können deshalb als Blaupause dienen."

Veröffentlicht: Montag, 26.07.2021 04:09

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