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Kreuzungen contra Radwege
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Kreuzungen contra Radwege

Bei Kreuzungsumbauten wird zu selten an Radfahrer gedacht, kritisiert der Allgemeine Deutsche Fahrradclub in Solingen und hat auch gleich ein Beispiel an der Hand. Den letzten Umbau an der Kreuzung Mangenberger-/ Untengönrather Straße.

Veröffentlicht: Samstag, 11.04.2020 08:07

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Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub in Solingen kritisiert, dass Radfahrer bei Kreuzungsumbauten oftmals nicht berücksichtigt würden. So zum Beispiel an der Kreuzung Mangenberger-/ Untengönrather Straße in Solingen: Dort wurden eine Beschleunigungsspur für Busse und eine Querungshilfe für Fußgänger eingeplant – aber an Radfahrer habe man nicht gedacht. Der ADFC vermisst dort Radschutzstreifen, die das Abbiegen für Radfahrer ungefährlicher machen. Denn schließlich würden zum Gewerbegebiet Scheuren einige Arbeitnehmer mit dem Rad kommen. Diese Problematik betreffe eine Reihe weiterer Kreuzungsumbauten in jüngster Vergangenheit und in der Zukunft, heißt es weiter. Wie die möglichen Kreisverkehre am Dickenbusch, an der Bonner Straße und die vollends aus dem Blick geratene Radverkehrsführung am Werwolf. Im Zuge der Umgestaltung des Vorplatzes des Hauptbahnhofes erwarte man zudem nicht nur Radabstellanlagen, sondern auch Ideen zur Erreichbarkeit per Rad, heißt es außerdem.

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