
Kripo ermittelt nach tödlichem Kanu-Unfall in Solingen
Am späten Samstagnachmittag (12.08.) ist auf der Wupper in Solingen im Bereich Papiermühle gegen 17:15 Uhr ein Kanu gekentert. Eine 47-jährige Frau ist dabei ums Leben gekommen.
Veröffentlicht: Montag, 14.08.2023 03:51
++ Update: 8:30 Uhr ++
Die Polizei vermutet, dass die Kanus eventuell zusammen gebunden gewesen sein könnten, Details sind aber nicht bekannt. Die fünf Insassen kenterten mit einem oder mit beiden Kanus und mussten sich aus der Wupper retten. Vier von ihnen gelang das auch, nicht aber einer 47-jährigen Frau. Sie ist gebürtige Wuppertalerin und kommt aus dem Rhein-Sieg-Kreis. Ihre Begleiter haben die Frau leblos aus dem Wasser gezogen, sie verstarb später im Krankenhaus
Die Polizei hat die beiden Kanus gestern aus der Wupper geborgen, eines der Kanus sei stark deformert. Die Ermittlungen laufen.
Nach bisherigen Erkenntnissen war das Kanu mit fünf Menschen besetzt. Gegen 17:15 Uhr kenterte das Boot: Vier der Insassen konnten sich selbständig ans Ufer retten, doch nicht die 47-Jährige aus dem Rhein-Sieg-Kreis. Sie ist von einer ihrer Begleitpersonen leblos aus dem Wasser gezogen worden. Die Sanitäter konnten sie zwar vor Ort wiederbeleben, doch die Wuppertalerin verstarb dann anschließend im Krankenhaus.
Die Kripo hat jetzt die Ermittlungen aufgenommen: Dafür sind gestern (13.08:9 zwei Kanus aus der Wupper geborgen worden. Dafür musste die L74 zwischen Müngsten und Kohlfurth am Mittag gesperrt werden. Die Kripo will nun rausfinden, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Die beiden geborgenen Kanus sollen bei den Ermittlungen helfen.