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Landesamt verbietet Hahneköppen im RSG-Land
© © PETA Deutschland e.V.
Hahneköppen hat eine lange Tradition. So wie hier in Hilden.
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Landesamt verbietet Hahneköppen im RSG-Land

Das Hahneköppen in Remscheid und Solingen ist verboten. Das LANUV hat die Tradition untersagt, Kritik kommt aus Solingen.

Veröffentlicht: Montag, 05.08.2024 03:51

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Tradition unter Beschuss

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Im Bergischen Land wird es kein Hahneköppen mehr geben. Diese Tradition einiger Brauchtumsvereine, bei der ein toter Hahn kopfüber in einem Korb aufgehängt und dann geköpft wird, ist nun verboten. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat das Hahneköppen untersagt. Das Tierschutzgesetz wurde zwar nicht geändert, aber anders ausgelegt. Tiere dürfen nun nicht mehr getötet werden, um ihre Kadaver bei Brauchtumsveranstaltungen zu verwenden.

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Kritik an der Entscheidung

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In Solingen hatte man das Gesetz bisher so interpretiert, dass der Hahn tierschutzkonform geschlachtet und der Kadaver nach der Veranstaltung verwertet werden musste, zum Beispiel als Tierfutter. Der Solinger Beigeordnete Jan Welzel kritisiert die Entscheidung des LANUV. Mit der bisherigen Praxis habe man jahrhundertealtes Brauchtum erhalten. Die Stadt Solingen sei nun jedoch rechtlich gebunden und könne nichts an der Entscheidung des Landesamts ändern.

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