LöwenZeit: Das Sommerinterview mit Jörg Föste

Arenen, Ambitionen und Aberglauben: BHC-Geschäftsführer Jörg Föste zieht im Sommerinterview seine persönliche Saisonbilanz und gibt Einblick in die Pläne der Löwen für die neue Spielzeit.

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Während es für die Spieler vom Bergischen HC erst Mitte Juli wieder losgeht, hat sich BHC-Geschäftsführer Jörg Föste gerade mal eine Woche Urlaub an der Mosel gegönnt. Denn er steckt jetzt schon mitten in den Vorbereitungen für die neue Saison: „Das ist eine der arbeitsreichsten Phasen im Jahr“, sagt Föste im Interview für den BHC-Podcast. Im rund einstündigen Gespräch mit Thomas Rademacher (ST) und Thorsten Kabitz (Radio RSG) zieht der „Löwen“-Chef nochmal seine persönliche Saisonbilanz, gibt Einblick in die laufenden Planungen und spricht natürlich auch über seine Erwartungen für die kommende Spielzeit.

Arenen Die ISS Dome als dritte Heimspielstätte hat sich aus Sicht von Jörg Föste bewährt. Spiele wie das Saisonfinale vor 10.000 Zuschauern gegen Flensburg hätten auch die bundesweite Bekanntheit des BHC maßgeblich gesteigert. Der Befürchtung, dass künftig alle „großen“ Spiele in Düsseldorf ausgetragen werden, widerspricht Föste aber im Interview und verspricht für die kommenden Saison: „Es sieht so aus, dass wir das Spiel gegen den THW Kiel im Bergischen Land austragen werden.“

Ambitionen Auf ein konkretes Saisonziel für die Handball-Bundesliga mag sich der BHC-Geschäftsführer noch nicht festnageln lassen. „Große Ambitionen“ habe man aber auf jeden Fall auch im DHB-Pokal und will das auch optisch zum Ausdruck: „Wir werden ein schwarzes Trikot auflegen, das wir nur im Pokal tragen.“ Am 17. August trifft der BHC im ersten Spiel auf Drittligist Pforzheim.  

Aberglauben Jörg Föste ist überzeugt, dass ein guter Start entscheidend für die ganze Saison sein könnte. Vorbereiten wird sich der BHC darauf beim Trainingslager in Österreich. In rund einem Monat geht es erneut in die Steiermark – mit einer ordentlichen Portion Aberglauben im Gepäck: „Wir sind in den letzten fünf Jahren einmal abtrünnig geworden und nach Holland gefahren – und das war das schwärzeste Jahr, in dem wir nachher absteigen mussten“.

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Jörg Föste (Mitte) im Gespräch mit Thomas Rademacher (ST) und Thorsten Kabitz (RSG)© Radio RSG
Jörg Föste (Mitte) im Gespräch mit Thomas Rademacher (ST) und Thorsten Kabitz (RSG)
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