
Medikamentenengpass verschärft sich
Das Problem mit den Lieferengpässen von Medikamenten hat sich im RSG Land nochmal verschärft. Neben Ibuprofen und mehreren Impfstoffen sind nun auch Medikamente betroffen, die von den Patienten langfristig eingenommen werden müssen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 21.11.2019 05:48
Betroffen sind auch Blutdrucksenker und Arzneimittel für die Behandlung von Depressionen. So schlimm wie jetzt sei es seit 30 Jahren nicht mehr gewesen, so eine Sprecherin der St. Michael Apotheke in Solingen. Die Apotheken würden alles tun, um eine dauerhafte Versorgung der Kunden gewährleisten zu können. Allerdings sei die Planung aktuell schwierig, da man nicht wisse, wann und in welcher Packungsgröße die Medikamente geliefert werden. Gründe für die Lieferengpässe gibt es viele. Unter anderem die weit entfernten Produktionsstätten im Ausland und die Rabattverträge mit den Krankenkassen.