
Mehr Fälle von Sexualstraftaten im RSG-Land
Die Fälle von Sexualdelikten und Betrugsmaschen im Internet haben im bergischen Städtedreieck zugenommen.
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Das geht jetzt aus der Kriminalstatistik der Polizei hervor. In 2021 haben sich die Fälle von Sexualstraftaten in Remscheid sogar verdoppelt,auf 160. In Solingen auf 190 Fälle. Die Aufklärungsquote ist um 4,1 % angestiegen (2021: 79,0 % / 2020: 74,9 %).
Auch im Bereich der Vermögens- und Fälschungsdelikte steigen die Zahlen im RSG Land: Die Täter scheinen wegen Corona-Pandemie jetzt auf das Internet auszuweichen, so die Polizei. Zukünftig solle es in Wuppertal extra für solche Fälle ein eigenes Kommissariat geben, so Dietmar Kneip Leitender Kriminaldirektor.
Bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten war im Vergleich zum Jahr 2020 ein Anstieg (+ 568 Fälle) zu verzeichnen. Nur im Bereich der rechtswidrig erlangten Zahlungsmittel (- 30 Fälle) und dem Er- schleichen von Leistungen (- 67 Fälle) sanken die Fallzahlen in der Stadt Solingen. Bei dem Deliktsbereich Erschleichen von Leistungen handelt es sich um ein Kontrolldelikt. Schwankungen in der Anzahl dieser Straftaten sind abhängig von der Intensität der Kontrollmaßnahmen seitens der Verkehrsbetriebe. Die Bereiche des Betruges (+ 326 Fälle), der Unterschlagung (+136 Fälle) und der Urkundenfälschung (+ 103 Fälle) sind ursächlich für den Anstieg der Fallzahlen. Die Aufklärungsquote lag bei 41,5 % (2020: 41,1 %).
Trotzdem seien Wuppertal, Solingen und Remscheid weiterhin die sichersten Städte in NRW.