
Mehr Interesse am THW
Wegen des Hochwassers im Juli wollen sich offenbar mehr Menschen ehrenamtlich engagieren. Das Technische Hilfswerk in Solingen sagt, dass es aktuell viele Interessenten gibt. Alleine am Dienstag seien sechs Interessenten vorbeigekommen, für diese Woche haben sich fünf weitere angekündigt. Das THW in Solingen ist ein verhältnismäßig großer Ortsverband. Daher könne man durchaus noch weitere Helferinnen und Helfer aufnehmen. Bis Ende September besteht noch die Möglichkeit in die bestehende Grundausbildung einzusteigen. Danach kann man erst wieder ab Januar mit der sechs- bis achtmonatigen Grundausbildung starten. Auch in Remscheid haben sich unmittelbar nach dem Hochwasser gut 40 Interessenten gemeldet, sagt das THW. Zu einem Info-Samstag vor Ort sei dann aber nur ein einziger aufgetaucht. Vielen werde wohl erst nach der ersten Euphorie bewusst, was für eine große Verpflichtung das Engagement tatsächlich bedeutet.
"Wir würden uns durchaus noch über weitere Interessenten freuen, die beim THW Solingen Ihre Grundausbildung beginnen wollen und sich dann ehrenamtlich zum Wohle unserer Gesellschaft einbringen.", heißt es vom Solinger THW. "Wir haben aktuell zwei Ausbildungsgruppen mit 22 Helferanwärtern. Die ersten 8 werden im Oktober/ November Ihre Prüfung machen, die zweite Gruppe startete Ende August."
Auch das Technische Hilfswerks in Wuppertal registriert ein gestiegenes Interesse an dem Ehrenamt. Die Wuppertaler Ortsgruppe ist bundesweit die drittgrößte. Diese bundesweite Entwicklung wird auf die vielen Hochwassereinsätze des THW und die bundesweite Berichterstattung darüber zurückgeführt. In manchen Städten, etwa in Bergisch Gladbach, muss das THW wegen der vielen Bewerber sogar schon Wartelisten führen.
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