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Mehr kleine Waffenscheine seit dem Solinger Anschlag
© Thorsten Kabitz / Radio RSG
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Mehr kleine Waffenscheine seit dem Solinger Anschlag

Seit dem Anschlag auf dem Solinger Fronhof vor genau einem Monat haben mehr Menschen im RSG-Land kleine Waffenscheine beantragt.

Veröffentlicht: Montag, 23.09.2024 04:15

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Das bestätigt die Polizei. Das könnte ein Indikator dafür sein , dass sich das Sicherheitsgefühl der Menschen seit dem Anschlag verschlechtert hat. In den Wochen seit dem 23. August hat die Polizei im Städtedreieck zusammen 130 neue kleine Waffenscheine beantragt. In der gesamten ersten Jahreshälfte waren es etwa 500. 2023 waren es im gesamten Jahr etwa 800 Anträge. Mit einem kleinen Waffenschein darf man zum Beispiel Schreckschuss- oder Signalwaffen abfeuern oder Reizgas verschießen. Die Ermittlungen zum Anschlag dauern indes noch an - die Staatsanwaltschaft macht keine Angaben zum Zwischenstand.

Zuletzt waren Fahndungen an die Öffentlichkeit gegangen: Es wurde nach Hinweisen einer Uhr, eines Handys und des gelben Regenmantels gesucht, die der Beschuldigte in der Tatnacht getragen haben soll. Ob bereits Hinweise eingegangen sind, ist noch nicht klar. Auch ob das gefundene Mobiltelefon trotz Beschädigung inzwischen ausgelesen werden konnte, konnte die Generalbundesanwaltschaft nicht bestätigen. Infos zu den aktuellen Fahndungen gibt es auf dem Portal der Polizei NRW.

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