Mehr Unternehmen im RSG-Land suchen Mitarbeiter

Der bergische Arbeitsmarkt scheint sich ein wenig von der Corona-Krise zu erholen. Dieses Fazit zieht die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal mit Blick auf die aktuellen Zahlen. Heute wurde der neue Arbeitsmarktbericht vorgestellt. Im Juni haben die Unternehmen wieder mehr neue Arbeitskräfte gesucht als noch im Mai.

693 neue Stellen wurden im Juni in Remscheid, Solingen und Wuppertal gemeldet. Das sind 152 mehr als noch im Mai, ein gutes Zeichen, findet die Agentur für Arbeit. Vor allem Wach- und Sicherheitsdienste, Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Unternehmensberatungen in der Region suchen aktuell neue Kräfte. Im Vergleich zum Juni 2019 ist die Nachfrage nach Arbeitskräften im Bergischen Städtedreieck aktuell allerdings deutlich niedriger. Normalerweise stellen viele Unternehmen im Sommer mehr neue Kräfte ein. 12.414 Menschen sind aktuell in Remscheid und Solingen arbeitslos gemeldet.



Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Bergischen Städtedreieck um rund 42 Prozent (497 Stellen) niedriger als im Juni 2019. Im Vergleich zum Vormonat wurden aber 152 (28,1 Prozent) mehr neue Stellen im Bergischen Städtedreieck gemeldet. „Der Druck der Corona-Krise auf den heimischen Arbeitsmarkt hat sich im Juni erkennbar abgeschwächt. Im Vergleich zu den Vormonaten ist die Zahl der neuen Arbeitslosmeldungen rückläufig. In Remscheid ist die Arbeitslosigkeit entgegen dem Trend sogar geringer als im Vormonat. Kurzarbeit trägt also auch weiterhin und unterstützt die Unternehmen, ihre Mitarbeitenden zu behalten“, so Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

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