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Mieten in Remscheid und Solingen steigen
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Mieten in Remscheid und Solingen steigen

Die Mieten sind im RSG-Land immer noch vergleichsweise günstig - aber sie sind in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Portals Immowelt. Wer in einer Großstadt leben will, muss seit Jahren mit steigenden Kosten fürs Wohnen leben. Immowelt hat sich 80 Großstädte in Deutschland angeschaut: in allen sind die Mieten in den letzten fünf Jahren gestiegen. In Solingen zahlte man vor fünf Jahren 5,90€ pro Quadratmeter, heute sind es 7,30€. In Remscheid waren es damals 5,50€ und heute sind es 6,30€. Im Vergleich mit andere Großstädten bleibt das RSG-Land aber relativ günstig. In Düsseldorf zahlt man pro Quadratmeter 11,00€. Am teuersten wohnt man in Berlin: dort zahlt man pro Quadratmeter 12,80€ Miete.

Hier geht es zur Studie.

Mit Ausnahme von Berlin gibt es die größten prozentualen Zuwächse eher in kleineren Großstädten. So schließen Heilbronn (+38 Prozent) und Offenbach (+30 Prozent) allmählich zu den Metropolen auf: In beiden Städten haben die Mieten die 11-Euro-Marke geknackt. Freiburg (+26 Prozent) und Heidelberg (+25 Prozent) liegen mit Quadratmeterpreisen von 13,00 Euro beziehungsweise 12,50 Euro sogar unter den Top 10 der teuersten Großstädte. In Hildesheim (+33 Prozent) und Kaiserslautern (+28 Prozent) ist das Preisniveau trotz großer Sprünge hingegen noch niedrig: Knapp 8 Euro kostet der Quadratmeter in beiden Städten.

In den meisten ostdeutschen Großstädten halten sich die Mietanstiege in Grenzen – mit einer Ausnahme: In Leipzig kletterten die Angebotsmieten in den vergangenen 5 Jahren um 22 Prozent.

Veröffentlicht: Donnerstag, 05.08.2021 03:58

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