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Minijobber in der Krise
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Minijobber in der Krise

Im RSG-Land sind wegen der Pandemie rund 1.600 Minijobs weggefallen, das meldet die IG Bau. Die Gewerkschaft fordert, dass Minijobber in Zukunft besser geschützt werden. "Die Krise habe gezeigt, dass zuerst bei den 450 Euro Kräften gespart wird, das wird insbesondere für Frauen zum Karriererisiko", so die IG BAU. "Sozialversicherungspflichtig ab dem ersten Euro!" ist eine der Forderungen - damit würden Beschäftigte bei Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit auch Anspruch auf finanzielle Unterstützung haben, abseits von Hartz IV. Besonders betroffen ist die Branche der Gebäudereinigung. Laut Arbeitsagentur gab es in Solingen und Remscheid Ende vergangenen Jahres über 1300 Beschäftigte, die in der Reinigungsbranche einen Minijob als alleiniges Einkommen haben. Das sind 40 Prozent aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Branche.

Veröffentlicht: Mittwoch, 14.07.2021 04:25

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