
Mobilitätsstrategie Remscheid
10 Prozent weniger Autofahrten in Remscheid. Das ist das ehrgeizige Ziel der Mobilitätsstrategie der Stadt, das eigentlich schon bis 2022 erreicht werden soll.
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Busfahren in Remscheid soll attraktiver werden. Eine bessere Taktung, zusätzliche Busspuren, Schnellbusverbindungen für längere Strecken und mehr digitale Serviceangebote könnten dabei helfen. Die Stadtwerke werten derzeit eine Befragung aus, wie sich mehr Menschen zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel bewegen lassen. Das ist Teil der Mobilitätsstrategie der Stadt Remscheid. Die Stadt hat sich ein ehrgeiziges Klimaziel gesetzt. Jede zehnte Autofahrt soll durch Fahrrad oder ÖPNV ersetzt werden. Und das möglichst schon in den nächsten drei Jahren. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß um insgesamt 20 Prozent reduziert werden. Bis dahin ist aber noch einiges zu tun: Die Mobilitätsstrategie, die der Stadtrat vor einem Jahr beschlossen hat, listet auf über 100 Seiten diverse Maßnahmen auf. Darunter sind bekannte Themen wie der Ausbau des Radwegenetzes oder die Förderung der E-Mobilität. Aber auch eher ungewöhnliche Ideen wie ein zentrales Lager für Paketdiente, um die Anzahl der Lieferfahrten im Stadtgebiet zu verringern.