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Mordprozess gegen Remscheider verlängert
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Mordprozess gegen Remscheider verlängert

Der Prozess gegen einen 36-jährigen Remscheider, der wegen Mordes angeklagt ist, wird ein weiteres Mal verlängert. Das bestätigt uns jetzt ein Sprecher des Wuppertaler Landgerichts. Ursprünglich sollte das Urteil schon im Mai gesprochen werden - jetzt erst Ende Juli.

Veröffentlicht: Montag, 15.06.2020 13:27

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Der Grund könnte sein, dass weitere Zeugen befragt werden müssen. Der angeklagte Remscheider soll im vergangenen September eine 78-jährige Wuppertalerin getötet haben. Er soll von der Frau, die er aus seinem familiären Umfeld kannte, 1.000 Euro verlangt haben, um seine Schulden zu begleichen. Das Opfer habe sich aber geweigert. Daraufhin soll der Remscheider die Frau geschlagen und mit einem Messer getötet haben, so die Staatsanwaltschaft. Der 36-jährige soll zu der Zeit wegen schwerer Depressionen in Behandlung in der Stiftung Tannenhof gewesen sein. Im Prozess soll der Angeklagte die Tötung zwar bereits gestanden haben. Das Motiv streite er aber ab.

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