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Neue Chefärztin im Klinikum
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Neue Chefärztin im Klinikum

Tumorerkrankungen früher erkennen und noch effektiver behandeln – das ist das Ziel des städtischen Klinikums Solingen.

Veröffentlicht: Montag, 16.08.2021 15:40

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Diesem Anspruch könne man nur im Netzwerk und mit mehreren Partnern gerecht werden. Dies weiter auszubauen wird jetzt die Aufgabe von Dr. Viola Fox, der neuen Chefärztin im Zentrum für Hämatologie und Onkologie. Zukünftig wolle man auch zusätzliche ambulante Angebote etablieren, die über die reine Therapie hinausgehen, wie z. B. Bewegungstherapien.

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„Aufgrund der demografischen Entwicklung gewinnen bösartige Erkrankungen immer mehr an Bedeutung – das ist auch ein klarer Trend im SKS. Unsere Patienten werden älter und die Wahrscheinlichkeit, mit dem fortschreitenden Alter an einem Tumor zu erkranken wird größer“, erklärt Medizinischer Geschäftsführer Prof. Dr. Thomas Standl. Die modernen Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten führen gleichzeitig dazu, dass sich Tumorerkrankungen – je nach Art und Stadium - gut behandeln lassen und viele Krebspatienten wie chronisch Kranke betreut werden, sprich über einen langen Zeitraum und das bei möglichst guter Lebensqualität. Dr. Martin Eversmeyer, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums, betont: „Diesem Anspruch können wir nur im Netzwerk gerecht werden, wenn alle Partner in das Betreuungskonzept einbezogen werden und an einem Strang ziehen: vom niedergelassenen Facharzt über die medikamentöse oder operative Akutbehandlung in der Klinik bis hin zu umfassender Nachsorge inkl. ganzheitlicher Angebote sowohl für die betroffenen Patienten als auch für deren Umfeld.“

Dr. Viola Fox: „Mein Ziel ist es, diesen interdisziplinären Behandlungsansatz innerhalb der Ambulanz weiter auszubauen und den Patienten am Klinikum Solingen nahezubringen. […] Wie man an meinen Weiterbildungen sieht – Palliativmedizin, Psychosomatische Grundversorgung aber auch genetische Beratung – ist mir der Patient bzw. die Patientin im Ganzen sehr wichtig. Mein Fokus wird von der neusten individuellen genbasierten Therapie bis hin zur unterstützenden symptomkontrollierenden Behandlung reichen, ganz individuell und abhängig vom Krankheitsstadium. Und zwar an einem Ort und unter einem Dach, damit die Betroffenen in dieser schwierigen Lebensphase keine unnötigen Strapazen mit weiten Anfahrtswegen usw. auf sich nehmen müssen“.

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