
Neue Flüchtlinge fürs RSG-Land
In Remscheid und Solingen gibt es aktuell noch 21 Flüchtlingsunterkünfte. Das teilen die Städte heute zum offiziellen Weltflüchtlingstag mit. Obwohl zu Beginn der Corona-Krise für einige Wochen keine neuen Flüchtlinge ins RSG-Land gekommen sind, stehen keine Unterkünfte leer.
Veröffentlicht: Samstag, 20.06.2020 07:00
Heute am offiziellen Weltflüchtlingstag stellen die Städte im RSG-Land fest: die große Flüchtlingswelle ist vorbei. Trotzdem nehmen Remscheid und Solingen nach wie vor Flüchtlinge auf. Dafür gibt es in Remscheid aktuell sieben Einrichtungen, in Solingen 14. Dazu kommen Wohnungen, die die Stadt für die Flüchtlinge mietet. Oberstes Ziel ist es, die Flüchtlinge im RSG-Land zu integrieren. Die Stadt Solingen sagt: das funktioniert ziemlich gut. Viele der Flüchtlinge, die vor fünf Jahren zu uns gekommen sind, haben mittlerweile Deutsch gelernt und hier eine Arbeit gefunden. Die meisten haben inzwischen auch eigene Wohnungen gemietet. Zu Beginn der Corona-Krise sind keine neuen Flüchtlinge ins RSG-Land gekommen, seit Anfang Mai nehmen unsere Städte aber wieder Flüchtlinge auf. Nach Solingen sind dieses Jahr zum Beispiel schon 62 neue Flüchtlinge gekommen. In Remscheid leben aktuell 813 Flüchtlinge in den städtischen Übergangsheimen.