
Neue Verdächtige bei Kriegswaffenfunden in Remscheid
Im Zusammenhang mit den Kriegswaffenfunden in Remscheid vor einigen Wochen ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt gegen neue Verdächtige.
Veröffentlicht: Freitag, 21.11.2025 04:46
Die Staatsanwaltschaft verfolgt damit neue Spuren, auf die sie dank eines Remscheider Kioskbesitzers gekommen sind. Der Mann ist der Besitzer des Büdchens, das mit den Waffenfunden zusammenhängt. Er musste sich seit Juni wegen bewaffneten Drogenhandels vor Gericht verantworten und hatte im Laufe des Prozesses einen Deal mit der Staatsanwaltschaft vereinbart. Sollte er konkrete Hinweise zu Mitgliedern des Remscheider Waffenrings geben können, werde seine Strafe gemildert. Die Aussagen des Remscheiders reichten der Staatsanwaltschaft offenbar aus. Er wurde jetzt zu 7 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt - der mögliche Korridor lag zwischen 7,5 und 9 Jahren. Was er der Staatsanwaltschaft konkret für Hinweise gegeben hat, ist geheim. (cg)