
Neuer Todesfall im Silikonöl-Prozess
Im Gerichtsverfahren des 46-jährige Heilpraktikers, der einem Mann Silikon-Öl in den Penis gespritzt haben soll, gibt es eine Wendung. Diese Injektion könnte nicht sie einzige mit tödlichen Folgen gewesen sein.
Veröffentlicht: Mittwoch, 26.07.2023 03:35
Bisher ging das Wuppertaler Landgericht von nur einem tödlichen Eingriff mit Silikonöl aus. Am vergangenen Verhandlungstag (24.07.) hat aber der ehemalige Lebensgefährte ausgesagt, dass der Heilpraktiker noch mindestens eine weitere tödliche Penisvergrößerung mit Silikonöl vorgenommen haben soll. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft deswegen neue Ermittlungen aufgenommen. Sollte sich der Verdacht erhärten, dass der Angeklagte nach dem ersten Todesfall mit den Penis-Vergrößerungen weitergemacht hat, könnte er sich auch wegen Totschlags oder Mordes verantworten müssen. In einem Fall hatte der Angeklagte die Injektionen bereits zugegeben.