Neues Waldkonzept in Remscheid

Auch die Wälder in Remscheid befinden sich durch die Dürrejahre in schlechtem Zustand. Die Stadt will deswegen gezielter gegen die Probleme vorgehen und hat dafür zusammen mit den Technischen Betrieben und Stadtwerken ein Konzept entwickelt.

Drei Dürrejahre in Folge haben Spuren hinterlassen. Viele Nadelbäume sind abgestorben und Laubbäume verfärben sich frühzeitig. Remscheid besteht fast zu einem Drittel aus bewaldeten Flächen, deswegen seien Maßnahmen hier besonders wichtig, heißt es von der Stadt. Das neue Konzept sieht vor, die Wiederbewaldung auszubauen. Dabei werden Erfahrungen nach dem Sturm Kyrill und wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt. Es sollen weiter keine Insektizide oder andere Chemikalien eingesetzt werden. Außerdem sollen vereinzelt neue Baumarten gepflanzt werden, die das trockene Klima besser aushalten als vor allem Fichten und Buchen.

 

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