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NGG warnt vor Eingriffen
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NGG warnt vor Eingriffen

Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten stellt dieser Tage die Mitarbeiter in der Lebensmittelindustrie in den Fokus. Überstunden und Extra-Schichten seien dort schon seit Wochen an der Tagesordnung - vor einem geplanten einschneidenden Eingriff in das Arbeitszeitgesetz, warnt die NGG aber.

Veröffentlicht: Samstag, 18.04.2020 06:02

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In Remscheid arbeiten rund 1.400 Beschäftigte in der Lebensmittelindustrie. In Solingen sind es etwa 1.300. Sie leisten in der Coronavirus-Pandemie einen entscheidenden Beitrag dafür, dass Essen und Trinken nicht knapp werden. Diese Menschen würden gerade am Limit arbeiten, sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Überstunden und Extra-Schichten seien in der Lebensmittelindustrie schon seit Wochen an der Tagesordnung. Scharfe Kritik übt die Gewerkschaft an den Vorgaben der Supermarktketten. Die Konzerne forderten von den Herstellern auf der einen Seite, in der Krise noch schneller und noch mehr zu produzieren. Zugleich wolle man die Preise drücken. Da es in der Lebensmittelindustrie derzeit keinerlei Versorgungsengpässe gebe, warnt die NGG vor geplanten einschneidenden Eingriffen in das Arbeitszeitgesetz. „Die Firmen müssen dafür sorgen, dass genug Schutzkleidung da ist und die Abstandsregeln – etwa an Produktionsstraßen – eingehalten werden“, so die NGG.

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