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Notfallversorgung in Remscheid und Solingen belastet
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Notfallversorgung in Remscheid und Solingen belastet

Anrufe der 112 müssen in Remscheid und Solingen immer wieder an den kassenärztlichen Notdienst verwiesen werden. Das Problem: Mangelhafte Struktur und Aufklärung. Die Forderung ist klar.

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Die Feuerwehr im RSG Land fordert eine Verbesserung der „Nicht-Notfall Versorgung“. Damit reagiert sie, ebenso wie die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft, auf ein akutes Problem: Viele Notrufe, die bei der 112 eingehen, müssen an den kassenärztlichen Notdienst weitergeleitet werden.

Das Problem liege am mangelhaften System: Die Anrufer, die die 112 wählen, wissen oft nicht, wohin sie sich mit ihrem medizinischen Problem wenden sollen. Das sagt ein Sprecher der Feuerwehr Leitstelle Solingen-Wuppertal im RSG-Interview. Oftmals müssen die Leitstellen Mitarbeiter dann an den kassenärztlichen Notdienst verweisen – der wiederrum ist oft überbelastet und nicht erreichbar. Durch die Zusatz-Anrufe in der Feuerwehr Leitstelle kommt es nicht zu einem Problem bei der Versorgung. Doch ist es eine Zusatzbelastung: Denn die Notwendigkeit von Rettungsdienstfahrten nimmt jährlich zu. Eine Reform der "Nicht-Notfall" aber auch der Rettungsdienst-Versorgung sei somit notwendig, so der Sprecher weiter.

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