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OGS-Plätze: Politik reagiert auf Lösung der Stadt
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OGS-Plätze: Politik reagiert auf Lösung der Stadt

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Nachdem die Stadt Solingen angekündigt hat, für das kommende Schuljahr nun doch noch fünf zusätzliche OGS-Gruppen zu schaffen, meldet sich die Politik zu Wort. Die Grünen sprechen von einem guten Zeichen für die Eltern, sehen aber die Finanzierungsprobleme, die der Ausbau der offenen Ganztagsbetreuung an den Grundschulen mit sich bringt. Ähnliches kommt von der SPD, die mehr Unterstützung von Land und Bund fordert. "Es kann nicht sein, dass die Grundschulen ständig entscheiden müssen, wer denn der schlimmste Härtefall ist", kritisiert die SPD-Fraktionschefin Iris Preuß-Buchholz. Ein verlässliches OGS-Angebot müsse denselben Stellenwert bekommen wie ein Kitaplatz. Knackpunkt ist dabei allerdings die Finanzierung. Die fünf zusätzlichen Gruppen in Solingen können nur durch Verschiebungen bei Krediten realisiert werden. Das sei aber auf keine Basis, sagt Preuß-Buchholz. "Nicht die Kassenlage einer Stadt dürfe über das Schicksal der Familien entscheiden". Die SPD fordert vom Land eine realistische Erhöhung der Fördermittel für Ganztagsgrundschulen. Im Stadtrat will man dazu eine Resolution beschließen.

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