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Pandemie und Krisen hinterlassen Spuren bei Kindern
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Pandemie und Krisen hinterlassen Spuren bei Kindern

Den Kindern und Jugendlichen in Solingen geht es psychisch schlechter, sie leiden häufiger unter Angstzuständen. Zu diesem traurigen Ergebnis kommen die Kinder- und Jugendeinrichtungen in Solingen in einer Umfrage der Stadt.

Veröffentlicht: Montag, 21.11.2022 16:47

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Die Krisen der vergangenen drei Jahren hinterlassen Folgen: Fast alle Träger von Kinder- und Jugendeinrichtungen berichten laut der Stadt Solinger, dass Kinder und Jugendliche schlechter mit Konflikten klar kommen. Es werde mehr gestritten und die Kinder würden auch schneller handgreiflich. Deutlich sei auch, dass Kinder sich in größeren Gruppen schwerer tun, auf andere Menschen zuzugehen, viele Freundschaften seien zudem zerbrochen. Viele Kinder fühlten sich alleine, zusätzlich würden sie hauptsächlich über Smartphone und PC mit anderen kommunizieren. Außerdem habe bei Jugendlichen der Drogen- und Alkoholkonsum zugenommen. Die Jugendeinrichtungen befürchten, dass diese Probleme sich noch weiter verschärfen könnten, wenn Eltern sich wegen steigender Energiekosten Ferien- und Freizeitangebote für Kinder nicht mehr leisten können. Die Ergebnisse der Umfrage sollen kommenden Montag (28.11.) im Jugenhilfeausschuss besprochen werden.

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