
"Patriot des Handwerks"- Reaktion auf Tod von Fred Schulz
Nach dem Tod des ehemaligen Bürgermeisters von Remscheid, Fred Schulz, reagieren ehemalige und aktuelle Parteikollegen und Weggefährten aus seinem politischen Leben in Remscheid und Solingen.
Veröffentlicht: Freitag, 10.04.2026 12:05
"Patriot des Handwerks" - so wurde Fred Schulz von Weggefährten beschrieben. Der Remscheider CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter erinnert sich an den Wahlabend 1999 als Schulz den Sieg errungen und zum OB gewählt worden war. In seiner Amtszeit bis 2004 habe Schulz die Stadt in einer Phase großer Herausforderungen mit Mut, Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein geführt, so Kötter. Schulz war ein überzeugter Fürsprecher des Handwerks, ergänzt CDU-Kreisvorsitzender Mathias Heidtmann. Für ihn sei der Einsatz für das Handwerk und die Ausbildung junger Menschen besonders prägend gewesen. „Der Tod von Fred Schulz ist ein großer Verlust. Seine ruhige, besonnene Art wird der CDU Remscheid fehlen", so Heidtmann. Auch die Remscheider SPD erinnert sich in einem Nachruf an Fred Schulz, der "über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg stets den Dialog gesucht hat". Für den heutigen Oberbürgermeister Sven Wolf war Schulz der erste Oberbürgermeister, dem er damals im Rat begegnet ist. Aus großem Respekt sei mit der Zeit eine freundschaftliche Verbundenheit entstanden, so Wolf weiter. In die Amtszeit von Fred Schulz fielen viele wegweisende Entscheidungen, darunter die Umsetzung der REGIONALE 2006 mit der Neugestaltung des Remscheider Hauptbahnhofs sowie die Schaffung des Brückenpark Müngsten. Mit Fred Schulz verliert Remscheid eine besondere Persönlichkeit, die ihren festen Platz in der Geschichte der Stadt behalten wird, so Sven Wolf. Fred Schulz ist am Ostersonntag im Alter von 69 Jahren verstorben. (so/ns)