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Paul-Klee-Schule soll Thema im Schulausschuss werden
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Paul-Klee-Schule soll Thema im Schulausschuss werden

Die Situation der Paul-Klee-Schule in Leichlingen sollte auch im Solinger Schulausschuss besprochen werden. Das fordert die Solinger SPD. Die Leichlinger Förderschule, die auch Kinder aus Solingen besuchen, wurde schwer durch das Hochwasser beschädigt. Die ehemaligen Grundschule Wittkuller Straße in Solingen soll zur Übergangslösung werden. Die Solinger SPD begrüßt die kurzfristige Lösung in der ehemaligen Grundschule Wittkuller Straße, aber sie fragt sich auch wie es mittel- und langfristig weitergeht. Die Paul-Klee-Schule in Leichlingen wird von Kindern mit körperlich-motorischen Einschränkungen besucht. Die SPD fragt, welche Unterstützung die Stadt Solingen zusätzlich anbieten kann. Außerdem soll geprüft werden, wie es den Kindern konkret geht und was sie noch brauchen, um bedarfsgerecht unterrichtet zu werden. Das Thema soll Ende September im Solinger Schulausschuss besprochen werden.

"Wir werden daher das Schulangebot für die Solinger Kinder mit einer Körperbehinderung zum Thema im nächsten Schulaus-schuss machen", sagt Iris Preuß-Buchholz, SPD-Vorsitzende und schulpolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Ein entsprechender Antrag der SPD mit diversen Fragen liege vor. Die Paul-Klee-Schule des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) ist mit ihren 16 Klassen und 172 Schülerinnen und Schülern die für Solingen zu-ständige Förderschule mit dem Schwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung.

"Nach der Überflutung der Schule 2018 sind die Schülerinnen und Schüler nun erneut vom Verlust ihrer Schule betroffen", macht die langjährige Schulpolitikerin deutlich. "Das bedeutet für Kinder mit einer Behinderung nicht nur den Ausfall der so wichtigen Förderung, sondern auch eine erhebliche mentale Destabilisierung. Diese Kinder brauchen mehr als alle anderen einen vertrauten Ort sowie vertraute Personen und Abläufe."

Nach den Ferien müsse sich die Schulgemeinde auf sechs Standorte verteilen – bis nach Pulheim und Rösrath. Öffentlich bekannt sei zudem inzwischen, dass der LVR das Schulgebäude in Leichlingen wegen seiner gefährdeten Lage nicht sanieren und somit aufgeben werde. „Für die Paul-Klee-Schule wird daher der Standort für einen kompletten Neubau gesucht", sagt Iris Preuß-Buchholz. „Auch darüber sollten wir im Schulausschuss reden.“

Erleichtert zeigte sich Prof. Dr. Angela Faber, LVR-Dezernentin Schulen, Inklusionsamt, Soziale Entschädigung, auf einem Elternabend am Dienstagabend: „Wir sind sehr froh, dass wir in kürzester Zeit eine Übergangslösung für unsere Schülerinnen und Schüler gefunden haben. Das verdanken wir der intensiven Zusammenarbeit mit den zuständigen Schulaufsichten, Schulträgern und Schulleitungen. Auch die Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie der Förderverein der LVR-Paul-Klee-Schule engagieren sich mit allen Kräften dafür, dass der Schulbetrieb nächste Woche starten kann“. Mit Blick auf den aktuellen Standort machte sie deutlich, dass die Schule dort nicht wiederaufgebaut werden kann. „Doch wir suchen bereits in Kooperation mit Kommune und Land nach einem geeigneten neuen Standort.“

Die Eltern der Schülerinnen und Schüler werden fortlaufend über die aktuellen Entwicklungen informiert. Ihnen steht auch weiterhin das Servicetelefon des LVR für Fragen zur Verfügung: 0221/8093400.

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.08.2021 12:02

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