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Paul sieht keine großen Versäumnisse nach Messeranschlag
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Paul sieht keine großen Versäumnisse nach Messeranschlag

Die frühere NRW-Flüchtlingsministerin Josefine Paul sieht keine gravierenden Versäumnisse bei der Aufklärung ihres Handelns nach dem Solinger Messeranschlag 2024. 

Veröffentlicht: Freitag, 06.03.2026 16:41

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Das sagte sie heute (06.03.26) im Untersuchungsausschuss des Düsseldorfer Landtags. Sie habe am Freitagabend aus den Medien von dem Terroranschlag erfahren. Weitere Erkenntnisse hätten ihr und ihrem Ministerium zu diesem Zeitpunkt nicht vorgelegen. Rückblickend räumte Paul aber ein, dass es besser gewesen wäre, die Öffentlichkeit früher über ausländerrechtliche Fragen zu informieren statt erst vier Tage nach der Tat. Auch hätte sie im Nachhinein Innenminister Herbert Reul zurückrufen sollen. Die Opposition wirft Paul vor, nach dem Anschlag abgetaucht zu sein und während einer Dienstreise nach Frankreich am Tatwochenende nicht auf Anrufe reagiert zu haben. (so)

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