
Prozess wegen Geldfälschung
Er soll mit gefälschten 500-Euro-Scheinen Handys in Ohligs gekauft haben - jetzt drohen einem Solinger dafür bis zu zehn Jahre Gefängnis. Heute wird am Landgericht in Wuppertal das Urteil erwartet. Der 46-jährige wurde bereits wegen schwerer Drogenverbrechen zu acht Jahren Haft verurteilt. Er hatte versucht als Kurier tausende Ecstasy-Tabletten in die Türkei zu bringen. Falls er auch im Falschgeldprozess verurteilt wird, käme eine weitere Strafe hinzu. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Gesamtstrafe von 10 Jahren und neun Monaten. Der Solinger soll mit gefälschten 500-Euro-Scheinen Handys gekauft haben. Die Fälschungen fielen erst bei der Bank auf, als die Händler sie einzahlen wollten. Die Verteidigung sagt, der Angeklagte habe nichts von den Fälschungen gewusst.
Veröffentlicht: Donnerstag, 14.05.2020 03:12