
Prozess zu schwerer Brandstiftung in Solingen startet
Vor dem Wuppertaler Landgericht muss sich ab heute Vormittag (16.12., 9:15 Uhr) ein 53-jähriger Solinger wegen versuchten Mordes und versuchter besonders schwerer Brandstiftung verantworten.
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Der Mann soll im Mai dieses Jahres an der Schützenstraße in Solingen versucht haben, ein Mehrfamilienhaus in Brand zu setzen. Laut Anklageschrift soll der Solinger nachts im hölzernen Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses mindestens zwei Liter flüssigen Grillanzünder verschüttet und Brennpaste an den Wohnungstüren verteilt haben. Anschließend habe er mit mindestens drei Streichhölzern versucht, alles zu entzünden. Dies sei jedoch gescheitert. Nachbarn, die zufällig in dieser Nacht in den Urlaub fahren wollten, hätten die Brandbeschleuniger bemerkt und Feuerwehr sowie Polizei alarmiert. Die Beamten hätten in der Wohnung des Mannes Beweismittel gefunden, die ihn belasten. Laut Anklage soll der Solinger billigend in Kauf genommen haben, dass das Treppenhaus in Flammen aufgeht und damit der sichere Fluchtweg blockiert worden wäre, sodass die Bewohner des Hauses verstorben wären.