
Prozess zum Remscheider Kriegswaffenfund geht los
Nach dem großen Waffen-Fund auf der Elberfelder-Straße in Remscheid, startet heute (06.07) der Prozess vor dem Wuppertaler Landgericht. Angeklagt sind drei Männer.
Veröffentlicht:
Der Hauptangeklagte, ein 60-Jähriger aus Remscheid, soll in der Innenstadt ein riesiges Arsenal an Kriegswaffen gehortet haben. Die Polizei hatte in seinem Haus hinter Geheimtüren unter anderem Maschinengewehre, Handgranaten und Panzerabwehrwaffen entdeckt. Insgesamt wurden rund 300 scharfe Schusswaffen und fast 100.000 Schuss Munition sichergestellt. Aufgeflogen war die Gruppe, weil sie verdeckten Ermittlern Waffen zum Kauf angeboten hatte. Den Männern drohen jetzt bis zu zehn Jahre Haft. Laut Staatsanwaltschaft ermittelte der Staatsschutz, fand aber keine Hinweise auf ein rechtsextremes Motiv. (so)