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Radspur auf der Vieh? Idee für Viehbachtalstraße in Solingen
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Radspur auf der Vieh? Idee für Viehbachtalstraße in Solingen

IHK-Präsident Henner Pasch bringt eine Umgestaltung der Solinger Viehbachtalstraße ins Gespräch.

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Sein Vorschlag: Die Stadtautobahn bleibt für Autos dauerhaft einspurig und die zweite Spur könnten unter anderem von Radfahrern genutzt werden. Auf dem Jahresempfang der Solinger Wirtschaft hat Pasch seine Ideen am Abend vorgestellt. Durch verschiedene Baustellen ist die Viehbachtalstraße seit Monaten teilweise nur einspurig. Echte Probleme für den Verkehr hat das aber nicht gebracht, meint Henner Pasch. Warum also nicht die zweite Spur künftig aufgeben und anders nutzen – als Trasse für Radler, E-Bikes und ähnliches, mit Abfahrten in alle Stadtteile. Zunächst ist es nur eine persönliche Idee des Präsidenten der Bergischen IHK. Da das Land für die Viehbachtalstraße zuständig ist, könnte die Stadt Solingen selbst hier auch ohen Weiteres nichts ändern. Schon seit Jahren laufen die Planungen, wie man die Firmen im Gewerbegebiet Scheuren in Merscheid mit eigener Auffahrt besser anbinden kann - bislang ohne Ergebnis. Oberbürgermeister Kurzbach nahm die Idee von Pasch aber interessiert auf und sagte zumindest zu, das in weiteren Gesprächen zu vertiefen, wenn es eine breitere Unterstützung dafür gibt.

Beim traditionellen Jahresempfang der IHK im Alten Bahnhof im Südpark kamen neben dem OB und dem IHK-Präsidenten diesmal in einer Talkrunde auch verschiedene andere Stimmen der Wirtschaft mit ihren Ideen und Vision für die Zukunft der Stadt zu Wort. IT-Unternehmer Mirko Novakovic schlug zum Beispiel vor, mit privaten Geldgebern eine Art Solingen Fonds zu gründen. Darüber könnten junge Start Ups, aber auch öffentliche Projekte unterstützt werden, für die der Stadt das Geld fehlt. Für gute Ideen brauche es Kapital, so Novakovic, der selbst gerade die Ohligser Festhalle übernommen hat.

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