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Reaktionen zu Quarantäne-Regeln
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Reaktionen zu Quarantäne-Regeln

In NRW sollen in Schulen und Kitas nur noch die Kinder in Quarantäne, die an Corona erkrankt sind. Das hat das NRW-Gesundheitsministerium am Abend angekündigt. Die notwendigen Erlasse sollen bis spätestens Ende der Woche veröffentlicht werden. Im RSG-Land stößt die neue Regel auf ein positives Echo.

Veröffentlicht: Mittwoch, 08.09.2021 13:06

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Remscheids Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus empfindet das als gute Nachricht für Familien mit Kindern. Viele hätten schon mehrfache Quarantänen hinter sich. Und auch für das Remscheider Gesundheitsamt sei die neue Regel eine Entlastung. Dass im Gegenzug an den Schulen mehr getestet werden soll, findet Neuhaus gut. Ein bisschen Sorgen mache er sich aber auch, denn gerade in der Gruppe der 6- bis 18-jährigen sind die Infektionszahlen in Remscheid aktuell hoch. So ist es auch in Solingen, sagt Schuldezernentin Dagmar Becker. Sie ruft weiter dazu auf, dass sich jeder impfen lässt, der kann.


Die geltenden Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Lüften, Testen und das Tragen medizinischer Masken sind laut dem Gesundheitsministerium weiter einzuhalten. Das Ministerium sprach von "Quarantäne-Erleichterungen" und nannte als Beispiel die Infektion eines einzelnen Kindes innerhalb einer Klasse, eines Kurses, einer Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle. Das Kind werde dann in eine 14-tägige Quarantäne geschickt. "Die übrigen Kinder müssen in der Regel nicht in Quarantäne." Zur Kontrolle werde bei einem Fall in Schulen die Zahl der wöchentlichen Testungen erhöht. In der Kindertagesbetreuung sollen neben den freiwilligen Selbsttests nach Auftreten eines Infektionsfalls Pflicht-Selbsttests eingeführt werden.

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