Reichsbürger soll eingewiesen werden

Der mutmaßliche Reichsbürger, der u.a. im Verdacht steht, Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke mit dem Tod gedroht zu haben, soll in die Psychiatrie eingewiesen werden.

Das ist zumindest das Ziel der Staatsanwaltschaft. Der Mann wurde Anfang des Jahres durch ein SEK-Team festgenommen.

Wann gegen den 52-jährigen vor dem Wuppertaler Landgericht verhandelt werden soll, ist noch unklar. Es wird aber auf jeden Fall ein Sicherungsverfahren geben. Das bedeutet, dass der Mann im Falle einer Verhaftung in die Psychiatrie eingewiesen wird. Der Grund dafür ist, dass die Staatsanwaltschaft an der Zurechnungsfähigkeit des Angeklagten zweifelt. Er wurde Anfang des Jahres festgenommen, weil er neben Mucke auch Droh-Emails an konkrete Mitarbeiter des Wuppertaler Jugendamts geschickt hat. Hintergrund war offenbar ein Sorgerechtsstreit. Der Mann, der sich selbst als Justizopfer sieht, sitzt momentan wegen anderer Vergehen im Gefängnis. Ihm werden über 30 Straftaten vorgeworfen.

Weitere Meldungen