
Remscheid: Maßnahmen nach tödlichem Raserunfall in Lennep
Der Prozessstart rund um den tödlichen Raserunfall in Remscheid-Lennep sorgt erneut für viele Diskussionen.
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Vor dem Wuppertaler Landgericht hat der Angeklagte gestern über seinen Anwalt erklären lassen, er habe schwere Schuld auf sich geladen, sei aber kein Mörder. Viele Remscheider hoffen auf ein gerechtes Urteil. Ein großes Thema in Remscheid ist aber auch weiterhin, was gegen die Raserszene getan wird. Die Stadt hat mittlerweile Maßnahmen getroffen. So wurde das Tempo auf der Robert-Schumacher-Straße vor dem Bahnhof auf Tempo 30 reduziert. Außerdem wurden dort Kölner Teller installiert. Kleine Huggel, bei denen es heftig rüttelt, wenn man zu schwer darüber fährt. Auf der Karlstraße, dem damaligen Unfallort, stehen im Wendehammer außerdem jetzt mobile Bäume, um den Verkehr dort auszubremsen. Welche Maßnahmen noch ergriffen werden könnten, zeigt ein umfangreicher Maßnahmenkatalog, den die Stadt erstellt hat. Bevor man allerdings weitere Schritte einleitet, will man zunächst prüfen, wie sich die bisherigen Veränderungen auf den Verkehr auswirken.