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Remscheid: Sportstätten werden geschlossen, Schulen nicht
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Remscheid: Sportstätten werden geschlossen, Schulen nicht

Schulen und Kitas bleiben in Remscheid geöffnet - Sportanlagen werden geschlossen. Diese Maßnahmen hat der Krisenstab am Sonntag vereinbart. Schulen und Kitas seien keine Hotspots.

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Die weiterführenden Schulen wieder komplett in den Distanzunterricht zu schicken, wie in Wuppertal, sei unverhältnismäßig, heißt es. Die städtischen Sportanlagen werden ab sofort geschlossen. Für weitere Maßnahmen will der Remscheider Krisenstab zunächst die heutige Bund-Länder-Konferenz zur Corona-Lage abwarten.


Die gesamte Erklärung:

In Remscheid ist der Corona-Inzidenzwert am Sonntag auf über 140 gestiegen. Die Stadt Remscheid hat daraufhin am Nachmittag in einer Arbeitsgruppe des Krisenstabes beraten, ob weitergehende Maßnahmen auch für Remscheid erforderlich sind.

Schulen: Schulen sind aus Sicht der Stadt derzeit kein Hotspot von Infektionen. Nur vereinzelt käme es hier derzeit zu Infektionen. Von einer Schließung der Schulen bzw. Einstellung des Präsenzunterrichts, wie es in Wuppertal jetzt vollzogen wird, sieht man in Remscheid daher ab. "Eine solche Maßnahme wäre mit Blick auf das Infektionsgeschehen unverhältnismäßig. Neben der psychologischen Bedeutung für die Kinder und der Tatsache, dass bereits in allen Schulen Wechselunterricht stattfindet, darf man die Betreuung und damit Sicherung von Berufstätigkeit der Eltern nicht unterschätzen." Allerdings: Die für Ende der Woche geplanten so genannten Abi-Gags können leider nicht stattfinden.

Kitas: Auch die Kindertageseinrichtungen sind laut Stadt aktuell kein Ansteckungsherd. Auch hier bleibt es beim ohnehin schon eingeschränkten Betrieb. Für 20 Einrichtungen hat die so genannten Lolli-Tests (PCR) beauftragt, die in Solingen seit kurzem bereits eingesetzt werden.

Sport: Die städtischen Sportanlagen werden ab sofort wieder für den Individual- und den Vereinssport geschlossen. Lediglich Schulen dürfen sie für den Sportunterricht nutzen, die Stadt rät aber, bis zu den Ferien darauf zu verzichten. Den Trägern privater Anlagen wie auch Vereinsanlagen wird ebenfalls dringend empfohlen, ebenfalls den Betrieb bis auf weiteres einzustellen.

Vor weiteren Entscheidungen wolle man zunächst die Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels am Montag abwarten. An dem Gespräch haben Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und seine Büroleiterin Sabine Räck, Krisenstabsleiter und Schuldezernent Thomas Neuhaus, Gesundheitsamtschef Frank Neveling, Schulamtsleiterin Brigitte Dörpinghaus sowie weitere Vertreter aus den Fachdiensten Schule und Jugend teilgenommen.

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