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Remscheid und Solingen setzen ein Zeichen gegen Homophobie
© Büro Sven Wolf (SPD-Landtagsabgeordneter der Städte Remscheid und Radevormwald)
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Remscheid und Solingen setzen ein Zeichen gegen Homophobie

Veröffentlicht: Freitag, 17.05.2019 08:34

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Die Städte Remscheid und Solingen wollen ein Zeichen gegen Homophobie setzen. Heute ist der internationale Tag gegen Homophobie. An unseren beiden Rathäusern werden deswegen heute Regenbogenflaggen gehisst. In Remscheid hängen gleich zwei Flaggen, sie sind eine Spende des Landtagsabgeordneten Sven Wolf und des Stadtdirektors Sven Wiertz. Mit den Regenbogenflaggen bekennen sich Remscheid und Solingen zu Respekt und Toleranz. Der internationale Tag gegen Homophobie erinnert daran, dass auch heute noch Menschen wegen ihrer Homosexualität verfolgt werden. Erst vor kurzem löste der Kleinstaat Brunei einen weltweiten Sturm der Entrüstung aus. Der machthabende Scharia-Sultan hatte die Todesstrafe durch Steinigung für Schwule und Lesben eingeführt. In Deutschland wurde Homosexuelle bis Ende der 60er Jahre von Staatsanwaltschaften und Gerichten verurteilt. Erst 1994 wurde Homosexualität ganz aus dem Strafrecht gestrichen.  

Mit der Regenbogeflagge soll auf die Gleichheit von Homosexuellen, Trans- und Bisexuellen aufmerksam gemacht werden, sagt die Stadt Remscheid. Sie macht bei dem Aktionstag schon länger mit, Solingen beteiligt sich zum ersten Mal. Das Datum soll an den 17. Mai 1990 erinnern. An diesem Tag hat die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität offiziell nicht mehr als Krankheit angesehen. An vielen Gebäuden auf der ganzen Welt werden heute Regenbogenflaggen gehisst. Letztes Jahr hingen unter anderem Flaggen an der deutschen Botschaft in China und am Europäischen Parlament. 

 

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