
Remscheider Blutspende-Marathon 2022
Jede Blutspende hilft! Seid dabei am 8. August von 13 bis 20 Uhr in der Sporthalle Hackenberg. Jetzt Termin online reservieren.
Veröffentlicht: Donnerstag, 07.07.2022 22:00
Viele sind froh, nach zwei Corona-Sommern mal wieder richtig Urlaub machen zu können. Allerdings: Blutbanken kennen keine Sommerpause. Der Bedarf an Blutkonserven ist in Ferienzeiten unverändert hoch. Nicht nur Unfallopfer, sondern vor allem auch chronisch Kranke und Krebspatienten sind dringend auf eine kontinuierliche Versorgung mit Blutpräparaten angewiesen. Durch die Ferienzeit gehen allerdings Menschen zum Blutspenden. Und manche Blutpräparate sind nur wenige Tage haltbar. Die Krankenhäuser können deshalb keinen Vorrat anlegen. Kurz gesagt: Blutspenden werden gerade jetzt dringend gebraucht.
Das Deutsche Rote Kreuz ruft deshalb gemeinsam mit Radio RSG, Remscheider General-Anzeiger und der Stadt Remscheid zum großen Blutspendemarathon auf. Am 8. August 2022 von 13 bis 20 Uhr stehen die Teams vom DRK-Blutspendedienst West für euch in der Sporthalle Hackenberg in Lennep bereit. Macht mit und werdet zum Lebensretter für andere.
Es geht im wahrsten Sinne des Wortes um die Wurst: Diesmal gibt es keine Lunchpakete mehr, sondern das DRK lädt wieder zum Imbiss ein. Wer Blut gespendet hat, kann sich danach eine Currywurst mit Pommes gönnen.
In den vergangenen Jahren kamen jeweils rund 500 Menschen zum "Marathon". Das macht immerhin knapp 20 Prozent der Blutkonserven aus, die das Remscheider Sana-Klinikum jährlich beim Blutspendedienst abruft. Ein Vergleich, der zeigt, wie (lebens)wichtig dieser Termin ist.
Ihr habt außerdem die Möglichkeit, euch über Stammzellenspende zu informieren und gleichzeitig typisieren zu lassen.
Jetzt Termin reservieren
Auch in diesem Jahr läuft die Anmeldung für den Blutspendemarathon über ein Online-Buchungssystem. Vorteil: Durch die Terminvergabe entstehen kaum Wartezeiten. Ihr seht auch direkt auf einen Blick, welche Zeitfenster bereits stark oder noch weniger frequentiert werden. Einzelne Slots sind allerdings bereits fast "ausgebucht".
Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Erstspender können bis zum Alter von 68 Jahren Blut spenden. Mehrfachspender dürfen nicht älter als 75 Jahre alt sein. Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis mitbringen.
Und nicht vergessen: Gerade bei den sommerlichen Temperaturen ist es wichtig, vor und nach der Blutspende viel zu trinken.
Blutspenden in Corona-Zeiten
Beim Blutspendemarathon besteht in der kompletten Halle Maskenpflicht (mindestens OP-Maske). Sonstige Regelungen (3G etc.) gibt es aber NICHT mehr. Hier findet ihr das komplette Hygieneschutzkonzept des Blutspendedienstes.
Kann ich Blut spenden, wenn ich Corona hatte?
Nach einer überstandenen Corona-Infektion mit schwerem Verlauf (zum Beispiel mit Fieber) kann man spätestens vier Wochen nach Genesung wieder Blut spenden. Nach einer leichten Corona-Erkrankung (Schnupfen oder Erkältungssymptome) besteht eine Woche nach Abklingen der Symptome bereits die Möglichkeit, wieder Blut zu spenden. Beim ärztlichen Check vor der Blutspende, wird das natürlich abgeklärt.
Hindert eine Impfung an der Blutspende?
In der Regel nicht. Nach einer Impfung mit einem SARS-CoV-2-Impfstoff ist keine Rückstellung von der Blutspende erforderlich. Das gilt für die mRNA-Impfstoffe (Moderna, BioNTtech) wie auch für die verwendeten Vektorimpfstoffe (AstraZeneca, Johnson & Johnson). Sofern keine Reaktionen, wie z. B. Fieber oder eine lokale Schwellung auftreten, können Geimpfte schon am Tag nachder Imfpung Blut spenden. Vor jeder Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und der Blutfarbstoffwert überprüft.
Wird das Blut auf SARS-CoV-2 getestet?
Nein. Im Labor des Blutspendedienstes folgen nach der Spende zwar Untersuchungen auf verschiedene Infektionskrankheiten. Das gespendete Blut wird aber nicht auf SARS-CoV-2 getestet, da sich das Virus nach aktuellem wissenschaftlichem Stand nicht im Rahmen einer Bluttransfusion übertragen lässt. Für die Patienten und Transfusionsempfänger besteht daher keine Gefahr, betont der Blutspendedienst.





