
Remscheider in geschlossene Psychiatrie eingewiesen
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.08.2019 15:39
Weil er mehr als ein Jahr lang seine Ex-Freundin terrorisiert hat, muss ein Remscheider jetzt dauerhaft in eine geschlossene Psychiatrie. Das hat das Landgericht Düsseldorf so entschieden. Der 22-jährige wurde bereits in die LVR-Klinik nach Essen gebracht. Dem Remscheider wurden insgesamt 66 Straftaten vorgeworfen. Laut einem Gutachter ist er paranoid-schizophren und leide unter krankhaften Wahnvorstellungen - deswegen sei er nicht schuldfähig. Statt ins Gefängnis muss er also in eine geschlossene Klinik. Er soll seine Ex-Freundin 16 Monate lang terrorisiert, bedroht und sie und ihren neuen Freund in sozialen Netzwerken bloßgestellt haben. Schließlich soll er das Auto ihrer Mutter angezündet und die Eltern des neuen Freundes aufgefordert haben, ihren Sohn umzubringen. Außerdem soll er Ex-Freundin gewürgt und eingesperrt haben.