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Remscheider Kitas sollen offen bleiben
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Remscheider Kitas sollen offen bleiben

Obwohl Remscheid eine der höchsten Corona-Inzidenzen in ganz NRW hat, sollen die Kitas auch in den Osterferien offenbleiben. Im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen verzichtet die Stadt darauf, auf eine Notbetreuung umzustellen. Wir schauen auf uns, nicht auf andere, sagt der Leiter des Krisenstabs, Thomas Neuhaus. Entscheidend sei nicht die gesamte Wocheninzidenz - sondern die aktuellen Fälle an Schulen und Kitas. Corona-Fälle an den Kitas würden derzeit rund acht Prozent aller Neu-Infektionen ausmachen, der Schwerpunkt liege also woanders. Neuhaus erwartet zudem, dass die Inzidenz in der nächsten Zeit auch weit über 200 steigen wird. Man werte die neuen Zahlen täglich aus, um reagieren zu können. Welche Maßnahmen Remscheid neben den geschlossenen Sportplätzen noch mit den Land absprechen wird, hängt von der neuen Schutzverordnung ab, die morgen veröffentlicht werden soll.

Rund jeder zwölfte Corona-Fall geht aktuell auf eine Kita zurück, noch weniger auf die Schulen. Hier gebe es also keinen Infektionsherd, sagt der Leiter des Krisenstabs, Thomas Neuhaus. Die Kitas bleiben also auch in den Osterferien im eingeschränkten Regelbetrieb. Erst, wenn es nachweislich stark steigende Corona-Zahlen bei den Kita-Kindern gibt, würde die Stadt reagieren. Remscheid geht damit einen anderen Weg als viele andere Kommunen, die hohe Corona-Zahlen vorweisen. Davon sollte man sich nicht beeindrucken lassen, so Neuhaus - er erwartet auch, dass die Corona-Inzidenz weiter stark steigen wird.

 

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