Remscheids Haushalt ist stark von der Corona-Krise betroffen

Zur Bekämpfung der direkten und indirekten Folgen der Corona-Pandemie sind zusätzliche Gelder erforderlich, die im aktuellen Doppelhaushalt der Stadt Remscheid nicht eingeplant sind. Deshalb wurden bereits 4,5 Millionen Euro bereitgestellt. Die weiteren Haushaltsentwicklungen hängen maßgeblich von der Corona-Pandemie ab.

Steuerschätzungen gehen davon aus, dass die Einnahmen gegenüber zum Vorjahr um über 11 Prozent zurückgehen. Vor allem bei der Gewerbesteuer rechnet Remscheid mit einem starken Einbruch. Hier schätzt der Arbeitskreis Steuerschätzungen einen Rückgang von knapp 25 Prozent gegenüber 2019. So ist Remscheid als Industriestandort mit den Schwerpunkten Maschinenbau und Automotive deutlich stärker von der Krise betroffen als der Landesdurchschnitt. So steht es in der Ausschussvorlage des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses. Auch durch die Kurzarbeit vieler Betriebe gibt es bei der Einkommenssteuer einen erheblichen Rückgang.

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