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S7 Krisengipfel soll kommen
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S7 Krisengipfel soll kommen

Die Oberbürgermeister von Remscheid, Solingen und Wuppertal wollen die Probleme bei der S7 zur Chefsache machen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 08.07.2021 12:41

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In einem gemeinsamen Schreiben fordern sie von Abellio, VRR und Deutscher Bahn Lösungen für die aktuellen Betriebsprobleme. Außerdem wollen sie alle Beteiligten zu einem Spitzengespräch einladen. Tim Kurzbach, Burkhard Mast-Weisz und Uwe Schneidewind sehen vor allem den VRR in der Pflicht. Der Verband müsse seine Rolle als Moderator zwischen Abellio und Deutscher Bahn wahrnehmen.

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Der Solinger Stadtdirektor Hartmut Hoferichter fordert die an der S 7 beteiligten Unternehmen auf: „Es muss nun mit Hochdruck die Ursache für den Verschleiß der Radreifen gefunden werden, damit die S 7 wieder das Transportrückgrat für den Personennahverkehr wird. Wir brauchen eine ‚S 7 – Konferenz […]“. Die drei bergischen Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal signalisieren dazu Gesprächsbereitschaft.


Dass bei technischen Problemen kein adäquater Ersatz an Fahrzeugen im gesamten VRR gefunden werden kann, betrachtet der Remscheider Beigeordneten Peter Heinze als Managementproblem: „Es besteht Diskussionsbedarf, ob nicht innerhalb des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr Züge vorgehalten werden, um in der Not als Ersatzfahrzeuge zur Verfügung zu stehen. Vielleicht ist es auch notwendig, die Strecken regelmäßiger zu begehen, um Schäden frühzeitig festzustellen“.


Vor allem der Schienenersatzverkehr, so die Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (Remscheid), Tim Kurzbach (Solingen) und Uwe Schneidewind (Wuppertal) in ihrem Schreiben, wird von Berufspendlern als zeitraubende Zumutung empfunden. „Den Takt auf Kosten der Pendler auszudünnen, kann keine Lösung auf Dauer sein. Auch der Ersatzverkehr mit dem Bus zwischen Lennep und Ronsdorf ist für die Pendler nur eine Lösung auf dem Papier“, so Frank Meyer, Verkehrsdezernent der Stadt Wuppertal.

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