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Schadensersatzklage nach Hochwasserkatastrophe
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Schadensersatzklage nach Hochwasserkatastrophe

In der Kohlfurth wollen die Betroffenen der Hochwasserwasserkatastrophe bald auf Schadensersatz klagen. Das hat der Anwalt der dortigen Flutschadensgemeinschaft, Frank Adolphs auf RSG-Anfrage bestätigt.

Veröffentlicht: Dienstag, 19.07.2022 04:11

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Adolphs gibt dem Wupperverband Schuld an den großen Schäden in Beyenburg, der Kohlfurth und Burg. Hätte der Wupperverband die Wettervorhersagen genauer beachtet und schon vorher Wasser aus den Talsperren abgelassen, dann hätte die Katastrophe deutlich milder ablaufen können, sagt der Anwalt. Es sei kaum Stauraum in den Talsperren gewesen. Auf RSG-Nachfrage gibt der Wupperverband an, dass man bisher nicht wisse, wann die Klage eingereicht wird. Frank Adolphs sagt, dass er die Klage erst Ende des Jahres einreichen wolle. Außerdem übt der Anwalt auch Kritik an dem Gutachten des Wupperverbandes, laut dem der Verband in der Flutnacht die Talsperren "wasserwirtschaftlich korrekt gesteuert" habe - das Gutachten war vom Wupperverband selbst in Auftrag gegeben worden.

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